Im Jahr 1959 brachte die Ihagee mit der Exa II eine Kamera heraus, die bis auf den Objektivanschluss und die gedrungene Gehäuseform wenig mit den bisherigen Exa-Modellen gemein hatte. Der signifikanteste Unterschied liegt im Verschlussmechanismus. Im Gegensatz um typischen Klappverschluss der Exa 0 und 1 wartet das neue Modell mit einem vertikal ablaufenden Tuschschlitzverschluss auf, der als schnellste Zeit 1/250 sec. bietet. Bemerkenswert ist auch der Verzicht auf das Wechselsuchersystem: Die Exa II setzt auf einen festverbauten Prismensucher, wie er zuvor von der Spiegelcontax des VEB Zeiss Ikon bekannt war. Auch wenn sie die Exa II den Namen mit der Exa 0 und 1 teilt, ist festzuhalten, dass es sich nicht um eine Weiterentwicklung handelte. Vielmehr platzierte die Ihagee eine weitere Produktlinie zwischen Exa (1) und Exakta. Dies ist nicht nur im Vergleich der kameraspezifischen Spezifikationen ersichtlich, sondern auch anhand der Tatsache, dass die Exa 1 parallel weiterproduziert und weiterentwickelt wurde.
Ihagee – Exa II
| Kategorie | Kamera |
|---|---|
| Bauart | Spiegelreflexkamera (SLR) |
| Epoche | Nachkriegszeit / DDR (1945 - 1990) |
| Hersteller | Ihagee |
| Firma | Ihagee Kamerawerk AG in Verwaltung |
| Marke | Ihagee |
| Modell | Exa II |
| Filmformat | Kleinbild 24 x 36 mm |
| Objektiv | Carl Zeiss Jena Tessar 1:2.8 / 50 mm |
| Objektivanschluss | Exa/Exakta |
| Verschluss | Tuchschlitzverschluss |
| Verschlusszeiten | B, 1/2 - 1/250 |
| Produktionsbeginn | 1959 |
| Produktionsende | 1963 |
| Beschreibung | Exa mit festverbautem Pentaprisma und vertikal ablaufendem Tuschschlitzverschluss |