Die Movikon-K 8 wurde im Jahr 1939 mit der Bestellnummer 5501 auf den Markt gebracht und im Gegensatz zu den meisten zivilen Produkten der Zeiss Ikon auch während des Krieges weiter produziert und angeboten. Prinzipiell handelt es sich um eine vereinfachte Movikon 8 (Bestell-Nr. 5500) – allerdings für 8mm-Kassetten.
Die Schmalfilmkamera war aus einem belederten Metallkorpus gefertigt, dessen Aufbau und Dimension im Wesentlichen der o. g. Movikon 8 entsprach. Der rotierende Sektorenverschluss bot Gänge von 8 bis 64 Bildern pro Sekunde sowie das Einzelbild.
Im Gegensatz zur Movikon 8 verzichtete die K 8 auf Wechselobjektive. Das Museumsexemplar ist mit einem festverbauten Carl Zeiss Jena Sonnar 1:2 /10 mm ausgestattet. Ab Januar 1940 wurde die Kamera auch in einer günstigeren Ausstattungsvariante (210 RM statt 245 RM) mit einem Carl Zeiss Jena Novar 1:2.8 / 10 mm angeboten (Variante 5501 H).
Laut Händlermagazin „Zeiss Ikon Brücke“ vom November 1939 war die ursprüngliche Movikon 8 zu diesem Zeitpunkt vollständig abverkauft, sodass die Movikon-K 8 faktisch zur Nachfolgerin wurde, auch wenn bezweifelt werden darf, dass dies ursprünglich so angedacht war.